Wir brauchen ein durchdachtes Konzept für die offene Kinder- und Jugendarbeit. Es muss den Bedürfnissen der jeweiligen Altersgruppe entsprechen.
Am Mittwoch, dem 07. Mai 2025, bin ich der Einladung des Kinder- und Jugendbeirates der Stadt Oldenburg in Holstein gefolgt, um mich als Kandidat für die Bürgermeisterwahl vorzustellen. Zwar kennen mich die Vorsitzende Helena Koch und ihr Team bereits von meiner Arbeit als Stadtverordneter, jedoch war der Kinder- und Jugendbeirat daran interessiert, mich als Kandidat näher kennenzulernen.
In einer lockeren Atmosphäre haben wir im Jugendtreff an der Wagrien-Schule über meine Ziele und Vorstellungen im Bezug auf die Kinder- und Jugendarbeit sprechen können. Insbesondere habe ich deutlich gemacht, dass wir ein durchdachtes Konzept für die offene Kinder- und Jugendarbeit in unserer Stadt benötigen. Dieses muss allen Altersgruppen gerecht werden, da die Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind. Nach einer Wahl zum neuen Bürgermeister, möchte ich dieses Projekt umgehend angehen.
Im Anschluss haben mir die Beiratsmitglieder nochmal dargestellt, dass die bisherige Unterbringung in den Räumlichkeiten des jetzigen Jugendtreffs nicht optimal ist. Nochmal, weil dieses Thema bereits seit dem Einzug vor 14 Jahren der Stadtverordnetenversammlung bekannt ist und immer wieder erläutert wird. Ich habe der Auffassung des Beirates zugestimmt, denn insbesondere die fehlende Barrierefreiheit, die unzureichenden Entfaltungsmöglichkeiten nach den Bedürfnissen der jeweiligen Altersgruppen und der veraltete Zustand der Infrastruktur, machen es dem Kinder- und Jugendbeirat in seiner Arbeit vielfach nicht leicht. Gerne möchte der Beirat mehr Kinder und Jugendliche erreichen, jedoch ist dies in den bisherigen Räumlichkeiten nicht möglich. In enger Zusammenarbeit müssen wir gemeinsam eine Lösung erarbeiten, die mehrheitsfähig den Stadtverordneten zur Abstimmung vorgelegt werden kann. Auch dieses Thema ist mir wichtig, wenngleich es auch aufgrund der angespannten Haushaltslage kein einfaches Unterfangen sein wird.
Ich habe aufmerksam zugehört und mitgeschrieben. Bedankt habe ich mich für die Arbeit des Gremiums und auch deren Wichtigkeit hervorgehoben. Denn die parteipolitisch neutrale Arbeit des Kinder- und Jugendbeirates, ist die Beteiligung an der politischen Willensbildung in der Stadt für die Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen. Sie vertreten damit eine große Gruppe zur Wahrung derer Interessen in der Stadt Oldenburg in Holstein.
Vielen Dank für Eure Arbeit und ich bin gerne zu Euch gekommen!
Übrigens: Im November 2025 wird ein neuer Kinder- und Jugendbeirat gewählt. Wahlberechtigt sind dann alle Kinder ab dem 12. Lebensjahr und bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres. Der Beirat würde sich neben einer hohen Wahlbeteiligung auch über weitere Interessierte zur Mitarbeit im Gremium freuen.
